Eine Zeitreise durch die eigenen tweets. Das war ganz schön spannend, zu sehen, wie sich im Laufe der Monate mein Stil veränderte. Vielleicht, weil sich im Leben etwas verändert hat. Manchmal bekommen tweets Sterne, die ich selber gar nicht sooo toll fand. Und andere, die mir gefielen, fanden weniger Beachtung. Hier habe ich meine Favoriten zusammengestellt, wobei - inzwischen gibt es schon so viele mehr…
Und bei jedem ist es ein anderes Wort, welches das „Klick“ auslöst. Wie eine Versuchsreihe.
Im Schatten ist es so ruhig, weil man dort das Licht nicht hört.
„Mit der neuen Brille siehst Du richtig übel aus.“ „Ich habe keine neue Brille.“ „Aber ich…“
Immer wenn ich dieses “Lanz kocht“ irgendwo lese, denke ich an einen altersschwachen Trecker, dem der Kühler heiss gelaufen ist.
Schweinsteiger wäre für mich nur ein Held, wenn er am Morgen nach so einem Spiel ein Schulkind zum Aufstehen bewegen könnte.
Ich habe gerade eine Sicherungskopie von mir gemacht. Hatte ich gar nicht gedacht, dass ein Mensch so wenig Speicherplatz beansprucht.
Um ein Herz zu brechen, genügt es, kein Zeichen zu geben.
Ich häkle mir jetzt ein eigenes Netz.
Am höchsten Punkt von der Schaukel abspringen. Bevor man sich verschaukelt.
Innere Leere könnte man mit Watte füllen. Dann tut es nicht so weh, wenn man sich daran anstösst.
Zwischen uns steht ein Mittelpunkt.
Menschen, die ein Lichtermeer hinterlassen wollen, aber letztendlich nur verbrannte Erde produzieren.
Wenn man alleine ist, kann man selbst bestimmen, wie laut die Stille ist.
Soll der Alltag doch grau bleiben. In meinem Kopf ist es bunt.
Wenn man sich umdreht und rückwärts läuft, wird Gegenwind zum Rückenwind.
Ich könnte mich dort verlieren, wo ich gerade war.
“Wo die Liebe hin fällt”. Das ist ja dann hoffentlich da, wo einer auffängt.
Wir zwei sind die drei Einzigsten.
Nur für alle, die glauben, ich habe das hier nötig: Ich habe das hier nötig.
Das Leben ist eine einzige Andeutung.
Eine gestammelte Liebeserklärung ist mir lieber als eine überkandidelte, in Folie laminierte Worthülse.
Oft komme ich zu spät zu einem tweet. Dann kann ich nur ‘nen Stern dran pappen. Und was ich eigentlich sagen wollte, bleibt auf der Strecke.
“Hast Du einen Plan für morgen?” ” Nö, muss ich das?” “Nicht unbedingt. Ich dachte nur…” “Denk nicht zu viel, das macht Dich nur alt.”
Contenance. Schultern zurück. Blick gerade aus. Durchatmen. Scheisse sagen. Weiter machen.
Manche essen Gefühle mit Stäbchen.
Die Arroganz wählt aus, auf was sie antwortet.
Beim letzten Gang durch meine TL komme ich mir oft wie ein altes Mütterchen vor, das da eine Decke zurecht zuppt, dort ein Küsschen gibt…